Ein Handwerksunternehmen mit Tradition,

heute ein kundenorientiertes und inovatives Unternehmen.

Firmensitz in Neuler Wir sind eine Freie KFZ-Werkstatt und bieten Rundum- Service für PKW's und Motorräder aller Hersteller

Seit vier Generationen werden im Betrieb von Anton Schips in Neuler schon Maschinen und Fahrzeuge repariert. Ursprünglich war das Unternehmen eine Wagnerei. 
Die Motorisierung brachte eine Veränderung im Angebot des Familienunternehmens mit sich. So passte man sich den Zeichen der Zeit an und trieb Handel mit Landmaschinen, Kraftfahrzeugen und Motorgeräten für Forst- und Landwirtschaft. 
 

Verkauf und Reparaturservice
von PKW und Motorräder
verschiedener Hersteller

100qm Motorrad-Ausstellungsraum
Ende der 70-er Jahre entwickelte sich der Automobilbereich zum Hauptgeschäft. Die neue Beliebtheit des Motorradfahrens führte Ende der 80-er Jahre zum Aufbau eines weiteren Geschäftsfeldes. Durch den Handel und Reparaturservice mit Krafträdern konnte der Geschäftserfolg weiter ausgebaut werden. Mittlerweile hat sich das Unternehmen in der Region auch als Motorradhändler etabliert. Durch unseren Motorrad Allround-Service sowie durch die kompetente Beratung im Zubehör- und Ersatzteilebereich konnten wir uns bei Motorradfahrern einen guten Namen verschaffen. 
 
 

 

Autorisierter "MZ" - Vertragshändler

Für "MZ"-Motorbikes sind wir in der Region-Ostalb autorisierter Vertragshändler. Besonders beliebt und in der Region schon vielfach auf den Straßen sind die Fun-Bikes "Mastiff" und "Baghira Street Moto". Genauso sind die Modelle "skorpion replica", "skorpion traveller", "skorpion cup" und "skorpion tour" mit viel Sicherheit und Fahrspaß bei vielen Motorbikern bekannt.
Neben der Marke "MZ" führen wir auch ein umfangreiches Angebot an gepflegten BMW-Motorrädern sowie aller anderen Motorradhersteller. Im ca. 100qm großen Ausstellungsraum ist unser umfangreiches Biker-Sortiment zu besichtigen. 

Am 1.Samstag im Mai  zum Motorradtreff,..... 

Motorradtreff 2000

.....der besondere Event für unsere Kunden und Interessenten!


Zum Start in die neue Motorradsaison ist ein besonderes Jahresereignis der jeweils am 1. Samstag im Mai statt- findende "Motorradtreff" mit Motorradausstellung und Geschicklichkeitsturnier.

Zum geselligen Biker-Treff sind hierzu alle unsere Motorradkunden und /-interessenten und alle die es noch werden wollen, herzlich eingeladen.
 
 
 
 
 
 
 
 

               
 

Die Geschichte des Unternehmens Schips

Aus dem gut erhalten Original des Familien-Wappens geht hervor, dass der Name Schips aus dem "Regensburger Geschlecht" hervorgeht.Leider haben die bisherigen Nachforschungen zu keinen detaillierteren Ergebnissen der Abstammung geführt.

 Die Tradition der Ausführung eines handwerklichen Gewerbes reicht über das Jahr-1900 zurück.

 Über vier Generation hinweg hat sich das Handwerks- unternehmen orientiert an den jeweils zeitabhängigen Bedürfnissen der ländlichen Bevölkerung der Gemeinde Neuler und seiner umliegenden Dörfer.

Dem interessierten Leser ist hier die Möglichkeit gegeben, anhand einiger Bilder und Beschreibungen die Entwicklung der Firmengeschicht bis ins heutige "Internet-Zeitalter" zu verfolgen.

Viel Spass beim lesen!

Firmengründung

1884 Im Jahr 1884 gründete der am 06.Februar 1844 im nahen Hohenberg geborene Anton Schips den Handwerksbetrieb einer Wagnerei. Als Wagnermeister lebte er zuerst in Fachsenfeld und siedelte zu einem unbekannten Zeitpunkt nach Neuler über,wo er das Anwesen des heutigen Firmensitz erwarb und die Wagnereiwerkstatt aufbaute.Er verstarb am 02.Februar 1907 in Eggenrot.
Der Vorname "Anton" ist ein beliebter Name im Stammbaum der Schips-Familie. In der Reihe der Werkstatt-Inhaber wurde dieser Name in vier Generation vom Vater auf den Sohn weitergegeben. 
Anton Schips in 2.Generation, geboren am 04.Juni 1879 führt den Betrieb als gelernter Wagner bis zu seinem Tod am 07.Juni 1933. 


 

Die Werkstatt im Familienbetrieb 1930 In der Blüte der frühen Betriebsphase arbeiteten vier Söhne, Anton, Stephan, Karl und Fritz im elterlichen Betrieb.

Die Holzbearbeitung stand im Vordergrund. Die Werkstatt war stets gut mit den dazu erforderlichen Maschinen ausgestatt.


 

Frühe
Motorradbegeisterung
Aus der handwerklichen Tätigkeit und dem Umgang mit der Motorisierung in der Werkstatt entstand die Liebe zum 

Anton Schips auf seiner ...??

Motorrad. Anton, Stephan und Karl waren begeisterte Kradfahrer. Natürlich wurde auch an den Maschinen viel geschraubt, Werkzeug und Werkstatt waren ja vorhanden. Erst 50 Jahre später sollte das Motorradgeschäft im Betrieb eine Renaissounce erleben! 
 

Der junge Handwerksmeister

1933 Nach dem frühen Tod seines Vaters musste der älteste Sohn Anton früh die Verantwortung übernehmen. Unterstützt durch seine Brüder ging die Werkstattarbeit weiter. 

Sein ganzer Stolz war sein Drehbank. 
 

Die Produktion von Landmaschinen

Über Generationen wurden im Handwerksbetrieb schon Maschinen und Fahrzeuge gebaut und repariert.

Um die Jahrhundertwende schon spezialisierte man sich auf den Bau von Landmaschinen. Bekannt für seine Rüben- und Schrotmühlen, Holzriemenscheiben und Putzmühlen liefen die Geschäfte gut.


 


Handelspartner
Maschinenfabrik 
Berthold Stein
in Crailsheim

Produziert wurden Putzmühlen für den Direktverkauf an heimische Bauern. Um größere Serien davon herstellen zu können, wurden diese auch im Auftrag der in Crailsheim ansäßigen Maschinenfabrik Stein gefertig und dorthin geliefert, von wo die Versendung ins ganze Land erfolgte.

 Jedoch war diese Geschäftsbeziehung nicht von langer Dauer. Bereits 1932 wurde im Zuge der Judenverfolgung diese Fabrik- und Handelsunternehmen aufgelöst. 
Jetzt begann eine ganz andere Zeit. Zum Arbeits- und Wehr- dienst wurden auch die Schips-Söhne  rekrutiert. 
 

Leidvolle Zeit waehrend der Kriegsjahre Mit dem Beginn des II.Weltkrieg begann eine schlimme Zeit. So auch bei der Familie Schips. Zuerst waren es die beiden Söhne Karl und Fritz die in den Krieg ziehen mußten. 1943, am 23.Februar fiel Fritz in Russland. Karl Schips wird seit 1944 in Russland vermisst. Anton, der bis 1940 den Handwerksbetrieb leitete, wurde auch eingezogen und kehrte erst im Sommer 1949 aus 4-jähriger russischer Kriegsgefangenschaft zurück. Er erzählte oft, dass ihm sein handwerkliches Können und Geschick das Überleben in der Gefangenschaft ermöglichte. 
Stetig am Haus bauen....,
des Schwaben große Tugend!
Fast jeder der in vier Generation verantwortliche Handwerksmeister hat mindestens zweimal in seinem Leben an irgendwelchen größeren bauliche Maßnahmen gearbeitet. 

Immer mit dem Ziel vor Augen, die Betriebssicherung und Vorleistungen für den Ausbau neuer Geschäftszeige und Servicebereiche zu gewährleisten wurde zielstrebig investiert. 

Der handwerklichen Tätigkeit war bis Ende der 70-er Jahre stetes ein kleiner Landwirtschaftsbetrieb angeschlossen.

Im Zug des "Sterbens" der kleinen landwirtschaftlichen Betriebe und auch wegen Platzbedarf zum Ausbau für neue Werkstatt- und Lagerraum wurde diese eingestellt.
 

Neuaufbau und
"Wirtschaftswunder", 
mitgestaltet vom Senior-Chef

Anton Schips

1950  Im Zuge des beginnenden "Wirtschaftswunder" begann man mit umfangreichen Baumaßnahmen. 

In Abwechslung wurden Werkstatterweiterungen und Wohnhauserneuerung vorgenommen.

Nachfolgendes Bild zeigt noch das alte Bauernhaus (Hintergrund)  von "Böhmbauers"(Hausname), aus welchem die Mutter (geborene Fuchs) von Anton Schips (3.Generation) gebürtig stammt. 

Die späten 50-er und die 60-er Jahre waren geprägt durch den Ausbau der handwerklichen Wagnereiarbeiten.

Waren es früher die Erstellung von "Holzleiterwagen", so wurden jetzt "Gummiwagen" gebaut. Im Zeitalter wo Ochsen- und Pferdegespanne bei den Landwirten ausgedient hatten und durch die ersten Traktoren ersetzt wurden, war dieser Wandel erforderlich. 
Neben der Herstellung von Motorkreissägen begann der Handel mit allerlei land- und forstwirtschaftlichen Motorgeräten und sonstigen Werkzeugen.

In Vorbereitung der Betriebsübernahme trat der älteste Sohn Anton (!) in die Fusstapfen des Vaters. 
Eine Ausbildung im Landmaschinen- und Kfz-Gewerbe und anschließender doppelter Meisterausbildung waren die Vorbereitung für die Betriebsübergabe. 

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeiten richtete sich nach und nach am Verkauf- und Reparatur- service von Landmaschinen jeglicher Art aus. Ohne sich an Hersteller vertraglich zu binden wurde parallel der Handel mit PKW's und vor allem deren Reparaturservice vom Junior-Chef Anton Schips aufgebaut. 
 


Betriebsübergabe

Meisterbetrieb Landmaschinen und Kraftfahrzeuge 

Firmenleitung
Anton Schips jun.
 


1980 

Gleich in den ersten Jahren der Betriebsübernahme erfolgte der Umbau der früher landwirtschaftlich genutzten Gebäudeteile zum heute bestehenden neuen Werkstatt- und Verkaufsräume.
 

Der Handel und Reparatu- service mit Motorsägen, Rasenmäher wurde intensiviert, Geschäftspartnerschaften mit nam haften Herstellern wurden aufgebaut. 
 

 


Handwerkliches Geschick, 
Nostalgie und Liebe zum Detail,
..............................

dr "Schipsa Done" als
Hobby - Künstler ! 


Nur anhand eines Fotos und einigen Zeilen technischer Beschreibung aus einem 

Automobil- Lexikon dienten Senior-Chef Anton Schips zum original Nachbau der bekannten ersten "Benzin-Kutsche". 
Als Motor wurde ein "frisierter" Motor eines Rasenmähers eingebaut. Auf zahlreichen Festumzügen war dr "Schipsa Done" mit seinem Benz-Oldtimer die vielbestaunte Attracktion.

 


Holz,.....des Wagners 
liebster Werkstoff !

Der Werkstoff "Holz" war sein liebstes Material, mit welchem, der mit dem "Goldenen Meisterbrief" geehrte Wagnermeister, täglich arbeitete.Schon eher im Sinne eines begabten Hobby-Künstler fertigte er als rüstiger Pensionär verschiedenste nützliche Gegenstände. Schwarzwald-Uhren, Stühle, Schaukelpferde, Blumenständer und vieles mehr.

Ein besonderes Meisterwerk war der Modellbau eines Sägewerks, mit einem kompletten Maschinenpark, angetrieben über einen Elektromotor mit einer Transmissionsstation zur Kraftübertragung. Anläßlich einer Hobby-Künstlerausstellung konnten die interessierten Besucher die gelungen Arbeiten bestaunen. 

Bis ins hohe Alter von 85 Jahren konnte man ihn täglich in seiner Werkstatt finden. 

Am 16.Juni 1995 verstarb Senior-Chef Anton Schips. 

Im Jahr 1996 wurde mit dem Umbau des Wohngebäudes auch die alte Wagnerwerkstatt in einen modern ausgestatteten Motorrad- Ausstellungsraum vollzogen. 

Der ehemals landwirtschaftlich genutze Gebäudeteil wurde in einen modern ausgestatteten Werkstattbereich und Verkaufsraum für Forst- und Gartengeräte umgebaut.